Integrationsmassnahmen

Integrationsmassnahmen dienen der Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung, wenn der gesundheitliche Zustand der versicherten Person dafür zu wenig stabil ist. Die Massnahmen sind insbesondere auf die Bedürfnisse von Menschen mit psychisch bedingter Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet. Als Grundvoraussetzung sollte die versicherte Person am Arbeitsplatz mindestens zwei Stunden täglich an mindestens vier Tagen pro Woche präsent sein können.

Arten von Massnahmen

Nachstehende Massnahmen sind möglich:

  • Sozialberufliche Rehabilitation zur Gewöhnung an den Arbeitsprozess, zur Förderung der Arbeitsmotivation, zur Stabilisierung der Persönlichkeit und zum Einüben sozialer Grundfähigkeiten.
  • Beschäftigungsmassnahmen zur Zeitüberbrückung, um die noch vorhandene Arbeitsfähigkeit zu erhalten.
  • Beiträge an Arbeitgebende bei Integrationsmassnahmen im Betrieb.

Durchführung der Integrationsmassnahmen

Die Durchführung von Integrationsmassnahmen erfolgt in einer EingIiederungsinstitution oder wirtschaftsnah in einem Unternehmen. Im zweiten Fall betreut und begleitet eine Fachperson der IV-Stelle die versicherte Person und den Arbeitgebenden. Der Arbeitgebende erhält für die Betreuung einen finanziellen Beitrag von maximal 100 Franken pro Anwesenheitstag.

Coronavirus

Schalter bis auf Weiteres geschlossen

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Der Schalter der IV-Stelle Solothurn bleibt deshalb ab sofort bis auf Weiteres geschlossen. Diese Massnahme dient zu Ihrem Schutz aber auch jenem unserer Mitarbeitenden.

Trotzdem bleiben wir für Sie erreichbar. Wir beraten Sie gerne am Telefon (032 686 24 00). Wir bitten Sie um Verständnis, dass es aufgrund der aktuellen Situation zu Wartezeiten kommen kann. Verzichten Sie auf Anrufe, die nicht zeitkritisch sind. Oder schicken Sie uns ein E-Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Besten Dank für Ihr Verständnis.

>> So schützen wir uns: Informationen des Bundesamts für Gesundheit