Einarbeitung von Mitarbeitenden mit gesundheitlichen Problemen

Die IV-Stellen vermitteln Berufsleute mit gesundheitlichen Problemen, die im bisherigen Unternehmen nicht weiterbeschäftigt werden können.

Während der Einarbeitung gewährleistet die IV-Stelle bei Bedarf die Beratung und Begleitung durch eine Fachperson. Es ist auch möglich, eine Person im Rahmen eines Arbeitstrainings versuchsweise einzustellen. Für allfällige Risiken, die Arbeitgebende durch die Beschäftigung einer betroffenen Person in Kauf nehmen, können die IV-Stellen Sie wie folgt entschädigen:

  • Die IV-Stelle hat die Möglichkeit, an den Arbeitgebenden während maximal eines halben Jahres einen Einarbeitungszuschuss auszurichten. Dieser Zuschuss kompensiert die eingeschränkte Leistungsfähigkeit während der Anlern- oder Einarbeitungszeit.
  • Arbeitgebende erhalten unter gewissen Umständen eine Entschädigung für Beitragserhöhungen der beruflichen Vorsorge und der Krankentaggeldversicherung, wenn die vermittelte Person innert zwei Jahren wegen der gleichen Krankheit erneut arbeitsunfähig wird.
  • Es werden Beiträge für die Durchführung von Integrationsmassnahmen der IV im Betrieb ausbezahlt.

Menschen mit Einschränkungen anzustellen, kann einen nicht messbaren Mehrwert für das Unternehmen mit sich bringen: Viele Arbeitgebende beobachten zum Beispiel eine Verbesserung des Arbeitsklimas oder ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Mitarbeitenden. Unternehmen schaffen sich zudem Goodwill im wirtschaftlichen Umfeld. Geben Sie einer Person mit gesundheitlichen Problemen deshalb die Chance für einen Neubeginn im Berufsleben!

Coronavirus

Schalter bis auf Weiteres geschlossen

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Der Schalter der IV-Stelle Solothurn bleibt deshalb ab sofort bis auf Weiteres geschlossen. Diese Massnahme dient zu Ihrem Schutz aber auch jenem unserer Mitarbeitenden.

Trotzdem bleiben wir für Sie erreichbar. Wir beraten Sie gerne am Telefon (032 686 24 00). Wir bitten Sie um Verständnis, dass es aufgrund der aktuellen Situation zu Wartezeiten kommen kann. Verzichten Sie auf Anrufe, die nicht zeitkritisch sind. Oder schicken Sie uns ein E-Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Besten Dank für Ihr Verständnis.

>> So schützen wir uns: Informationen des Bundesamts für Gesundheit