BSV: Statistiken

22. Mai 2024

Überblick über Umfang und Struktur des Leistungsbezugs in der IV, sowie der Ergänzungsleistungen zur AHV/IV.

IV-Statistik
Die Eidgenössische Invalidenversicherung (IV) richtete 2023 an rund 456 000 Personen Leistungen aus. Sie schloss bei Ausgaben von 10,1 Milliarden Franken. Den grössten Ausgabenteil bildeten die Renten mit 5,6 Milliarden Franken. Von 251 000 Invalidenrenten wurden rund 223 700 in der Schweiz und 27 400 im Ausland ausgerichtet. Die Eingliederungsmassnahmen kosteten rund 2 Milliarden Franken und kamen 213 000 Versicherten zugute. 102 700 Leistungen wurden für medizinische Massnahmen erbracht (vor allem bei Kindern mit Geburtsgebrechen), gefolgt von den Abgaben von Hilfsmitteln an 67 500 Personen. Für 55 800 Personen vergütete die IV Massnahmen zur beruflichen Eingliederung im Umfang von 886 Millionen Franken.
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Statistik der Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV und IV
Die EL-Ausgaben stiegen im Jahr 2023 um 4,0 % auf 5,7 Milliarden Franken. Der Anteil des Bundes an diesen Kosten betrug rund 33 %, den Rest tragen die Kantone. 223 600 Personen erhielten im Dezember 2023 Ergänzungsleistungen (EL) zur Altersversicherung. Das sind 4 500 Personen oder 2,1 % mehr als Ende 2022. Der Anteil der Personen mit einer Altersrente, die auf EL angewiesen sind, bleibt mit 12,3 % stabil. 122 900 Personen bezogen Ende 2023 eine EL zur Invalidenversicherung. Das sind 1 300 Personen oder 1,1 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil der IV-Rentner/innen mit EL sank um 0,1 Prozentpunkte auf rund 50,1 %. Eine wichtige Aufgabe übernehmen die EL bei der Finanzierung eines Heimaufenthalts. Ende 2023 wohnten 65 500 Personen mit EL in einem Heim. Sie erhielten im Durchschnitt einen monatlichen Betrag von rund 3 700 Franken. Das ist fast dreimal mehr als der EL-Betrag für eine Person zu Hause.
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