Gesundheitliche Probleme bei Kindern

Die IV-Stellen können Kinder und Jugendliche durch medizinische Massnahmen und berufliche Eingliederungsmassnahmen, Hilflosenentschädigungen, Intensivpflegezuschläge, Assistenzbeiträge sowie die Abgabe von Hilfsmitteln unterstützen.

Kinder mit gesundheitlichen Einschränkungen

  • Bessere Koordination der medizinischen Behandlungen mit anderen Leistungen,
  • Verstärkung der Beratung und Begleitung von Kindern und ihren Familien und noch engere Zusammenarbeit mit der behandelnden Ärzteschaft.
  • Die Liste der anerkannten Geburtsgebrechen wurde überarbeitet.

 

Jugendliche und junge Erwachsene besser unterstützen

Junge Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen brauchen beim Übergang von der obligatorischen Schule in die erstmalige berufliche Ausbildung individuelle und gezielte Unterstützung.

  • Ausweitung folgender Leistungen: Beratung und Begleitung, Früherfassung und Frühintervention sowie Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die erstmalige berufliche Ausbildung
  • Unterstützung bei der Berufswahl durch die Durchführung vorbereitender Massnahmen, um mögliche Ausbildungswege in der Praxis zu überprüfen
  • gezielte Vorbereitung auf die erstmalige Ausbildung, wenn die Berufswahl getroffen ist
  • Verlängerung des Anspruchs auf medizinische Massnahmen bis zur Beendigung der beruflichen Massnahmen, spätestens jedoch bis zum vollendeten 25. Altersjahr
  • Unter gewissen Umständen Anspruch auf ein Taggeld (Betrag wie ordentlicher Ausbildungslohn)
  • Erstmalige berufliche Ausbildung so weit wie möglich im ersten Arbeitsmarkt
  • Beratung und Begleitung während des gesamten Prozesses sowie bis zu drei Jahre nach Beendigung der letzten Massnahme
  • Stärkere Zusammenarbeit mit den kantonalen Instanzen