Junge Menschen mit psychischen Belastungen

Die Zahl der IV-Anmeldungen von jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen hat zugenommen – gleichzeitig steigt die Komplexität der Fälle.

Seit 2019 steigt die Zahl der Rentenbeziehenden in der Invalidenversicherung (IV) wieder an, nachdem sie zuvor über viele Jahre rückläufig war. Der zentrale Treiber ist die wachsende Zahl von Neuanmeldungen: Während die Rentenzusprachequote stabil blieb, nahm die Anmeldungsquote von 0,8 Prozent im Jahr 2014 auf über 1,1 Prozent im Jahr 2024 zu (BSV 2026).

Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend im Bereich psychischer Erkrankungen von jungen Menschen: Bei den 18- bis 24-Jährigen hat sich die Zahl der IV-Neurenten aufgrund psychischer Probleme innerhalb eines Jahrzehnts nahezu verdoppelt.